Ein Familienbetrieb in Aach, ein Handwerk, das in Deutschland fünfzig Menschen im Jahr lernen, und ein Gespräch mit einem Chirurgen, nach dem wir anders gearbeitet haben.
Imagefilm ansehenGegründet und geführt von Brian Fürderer, unterstützt von seiner Frau Jennifer und der Familie.
Entwickelt und gefertigt an einem Standort in Aach, 100% Made in Germany.
Jedes Instrument geprüft unter dem Mikroskop, nach ISO 13485:2016.
Er leitet eine Kinderherzklinik, und er hat uns erzählt, dass ihre Scheren bei Eingriffen am Kinderherz nicht richtig geschnitten haben. Nicht ein Mal. Immer wieder.
Man muss sich vorstellen, wovon er gesprochen hat. Er hat es mit einer Erdnuss verglichen, so klein sind die Strukturen, an denen dort gearbeitet wird. Eine Schere, die nicht sauber trennt, sondern quetscht oder an der Spitze abrutscht, ist an dieser Stelle kein Ärgernis.
Wir haben Chirurgiemechaniker gelernt. Wir wissen, wie eine Schneide aussieht, die nur fast stimmt: der Spalt an der Spitze, den man mit dem Auge nicht sieht. Das Spiel im Gelenk, das nach zwanzig Sterilisationen entsteht. Der Schliff, der auf dem Prüfblatt in Ordnung ist und in der Hand trotzdem nicht.
Was wir vor diesem Gespräch nicht wussten, war, was das für den bedeutet, der sie hält. Ein Chirurg kann eine Schere, die nicht schneidet, nicht kurz zur Seite legen. Er steht an einem Herzen und muss weitermachen.
Deshalb bauen wir Instrumente selbst, statt sie einzukaufen und unseren Namen darauf zu drucken. Und deshalb liegt bei uns jede Schere unter dem Mikroskop, bevor sie das Haus verlässt.
Wir gehören uns selbst
MICROQORE ist ein Familienunternehmen. Brian und Jennifer Fürderer halten den Betrieb zusammen. Es gibt keinen Investor, der Quartalszahlen sehen will, und keine Zentrale, die entscheidet, wo günstiger gefertigt wird. Das heißt: Wir können eine Charge stoppen, weil uns eine Spitze nicht gefällt, und müssen niemanden fragen.
Wir bilden das seltenste Handwerk aus
In ganz Deutschland beginnen jährlich rund fünfzig Menschen die Ausbildung zum Chirurgiemechaniker. Dreieinhalb Jahre, und danach kann man etwas, das kaum jemand kann. Wir haben diesen Beruf gelernt und bilden ihn selbst aus. Ein Handwerk, das nur fünfzig Menschen im Jahr lernen, muss weitergegeben werden oder es verschwindet.
Wir machen die Einzelteile selbst
Sperren, Frästeile, Drehteile und Schrauben entstehen bei uns im Haus, mit Strom vom eigenen Dach. Das ist der Grund, warum ein Instrument von uns auch in zwanzig Jahren noch reparierbar ist statt Abfall. Wir sind kein Katalogversand und kein Importeur.

Aufgewachsen in der Region Tuttlingen, dem Weltzentrum der Medizintechnik, kam Brian Fürderer schon früh mit der Fertigung chirurgischer Instrumente in Berührung. Was als Faszination für Präzision begann, wurde zur Berufung. Nach seiner Ausbildung zum Chirurgiemechaniker und mehreren Jahren in der Branche gründete er MICROQORE MEDICAL mit einer klaren Haltung: Instrumente zu fertigen, die keine Kompromisse kennen. Heute führt er ein wachsendes Team am Standort Aach, das über 1.543 Instrumentenvarianten fertigt, 100 % Made in Germany.
„Jedes Instrument muss so gut sein, dass ich es selbst im OP verwenden würde.“
Brian Fürderer, Gründer & Geschäftsführer MICROQORE MEDICAL

MICROQORE MEDICAL ist kein anonymer Konzern, sondern ein echtes Familienunternehmen. Gegründet und geführt von Brian Fürderer, unterstützt von seiner Frau Jennifer und der gesamten Familie. Verlässlichkeit, Zusammenhalt und langfristiges Denken prägen unsere Kultur. Wir investieren in Menschen, nicht nur in Maschinen, und das spüren unsere Kunden in jedem Instrument.
2019
Mit der Absicht, chirurgische Instrumente selbst zu bauen statt sie einzukaufen. Made in Germany, von Anfang an.
2020
Mikro-Federscheren, Pinzetten und weitere Instrumente kommen dazu. Aus einer Serie wird ein Programm.
2021
Erstmals Entwicklung, Fertigung und Endprüfung unter einem Dach, an einem Standort, mit Strom vom eigenen Dach.
2023
Mehr Kapazität und mehr Achsen. Rohteile entstehen im Haus, statt zugekauft zu werden.
2025
Ein geordnetes Lager ist die Voraussetzung dafür, ein Instrument nach Jahren in derselben Ausführung nachzuliefern.
2026
Die Maschine übernimmt, was sie besser kann. Der Schliff und die Freigabe bleiben in der Hand des Chirurgiemechanikers.
1.543
Varianten im Sortiment
48
Baureihen
40+
Fertigungsschritte pro Instrument
Nachhaltigkeit
100 % Solarstrom
Unser Firmengebäude wird mit erneuerbarer Energie versorgt. Wir produzieren lokal in Deutschland und minimieren Transportwege.
100%
Solarstrom am
Standort Aach
Langlebigkeit
Reparieren statt wegwerfen
Jedes MICROQORE-Instrument ist auf Jahrzehnte ausgelegt und kann repariert werden. Für weniger Abfall und mehr Wertbeständigkeit.
0
Wegwerf-
produkte
Soziales Engagement
Wir geben zurück
MICROQORE spendet regelmäßig an Stiftungen für krebskranke Kinder. Spenden unserer Mitarbeiter verdoppeln wir, denn soziale Verantwortung ist Teamarbeit.
2×
Spenden-
Matching

Erfahrene Fachkräfte, engagierte Kolleginnen und Kollegen. Jede Hand zählt, und jede trägt den Anspruch, jeden Tag ein Stück besser zu werden.
Karriere bei MICROQOREOb Produktberatung, Partnerschaft oder ein Besuch in unserer Fertigung, wir freuen uns auf Sie.